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hair saloonLiebe ist eine zeitlose Macht, die einen glücklich oder unglücklich machen kann. Auf jeden Fall ist Liebe voller Spannung, wirbelt das Leben durcheinander und vollbringt Unerwartetes. So erleben es auch meine Protagonisten ...

Viola – Das Tagebuch der Sklavin - Hörprobe, Rezension

Hörprobe

zwei 30minütige Ausschnitte, gelesen von Rena Larf in der Erotic Morning Lounge: Hörprobe-1 und Hörprobe-2

Rezensionen

www.madgoth.de 20. Juli 2010

Man könnte meinen, in einer Ehe weiß man, was der andere mag und wovon er träumt. Oder? Ja man könnte. Doch manchmal ist es auch anders und es gibt Dinge, die man sich nicht traut zu gestehen, Dinge die man sich wünscht, aber nicht den Mut hat, den Partner danach zu fragen. Und was liegt näher als dies wenigstens der besten Freundin zu erzählen. Einer Freundin, die es nicht weitererzählen kann, die schweigt und nur die besten Tipps gibt. In diesem Falle ist es Viola. Ein Tagebuch. Und zwar eines, das noch für viel Wirbel sorgen wird. (...)
Sira Rabe bringt hier dem Leser voller Gefühl und Leidenschaft ein Thema nahe, welches für viele nach wie vor ein Tabu darstellt: Rollenspiele, der Meister und seine Sklavin. Voller Intensität beschreibt sie hier Daphnes Wunsch nach dieser Art Beziehung. Ihren Wunsch unterworfen zu werden und ihrem Mann, ihrem Meister zu dienen. Doch auch die Schattenseiten und die Gefahren eines solchen Spiels zeigt sie auf. Die Angst einen solchen Wunsch zu äußern und abgewiesen zu werden. Die Gefahr, das wahre Leben zu vergessen und die Grenzen zu überschreiten. Wo hört das Spiel auf und wo fängt der Ernst an? Diese Frage muss sich auch Jesper irgendwann stellen und der Roman zeigt somit auch, wie wichtig Vertrauen ist. Vertrauen, dass der Partner weiß, wie weit er gehen kann.
Erotik mit Niveau, das ist es, was die Autorin uns in „Viola – Das Tagebuch einer Sklavin“ bietet. Eine Kombination, an der viele leider scheitern. Sira Rabe aber schreibt hier mit Stil und ohne Zwang über ein Thema, bei dem nach wie vor viele erröten. Beim Lesen dieses Romans vergisst man die Zeit, verliert sich in einer Welt, die man sonst vielleicht in dieser Form nicht betritt. (...)

Necroweb, Rezi von blackrose, 8 von 10 Bücherwürmer, März 2010

Unter dem wohlklingend unschuldigen Namen „Viola“ veröffentlicht die Autorin Sira Rabe einen erotischen Roman, der in Tagebuch- und erzählender Form über die sexuelle Entwicklung eines Ehepaares vom alltäglich routinierten Vanille-Sex hin zum BDSM handelt. Bereits ab dem ersten Kapitel wird die Grundproblematik, auf die der Inhalt des Buches aufbaut, deutlich: Gefangen in Sehnsüchten, die die Protagonistin Daphne ihrem Mann Jesper gegenüber nicht auszusprechen vermag, vertraut sie sich ihrer imaginären Freundin Viola an, einem Tagebuch in Briefform. Diese Eintragungen werden immer wieder durch erzählende Romanabschnitte unterbrochen, in denen sowohl die inneren Konflikte beider Eheleute als auch Beschreibungen über Daphnes zunehmende sexuelle Gelüste berichtet werden, darunter auch der immer ausgeprägtere Wunsch nach Unterwerfung. (...) Zunächst sehr zaghaft - sowohl die Handlung als auch den Schreibstil betreffend - dann immer direkter und präziser werdend, steigert sich der Roman hin zu einem nachvollziehbaren BDSM-Geschehen. Die Hauptakteurin wird immer devoter und die Vielfalt der Praktiken nimmt zu. (...)
Durch das Thema der Unfähigkeit, mit dem Partner über sexuelle Wünsche und Bedürfnisse nicht oder nur gehemmt kommunizieren zu können, greift Sira Rabe wohl nicht nur eine Problematik der älteren Generationen auf. Die ausgewählte stilistische Form der Tagebucheinträge bringt diese Misere gut zum Ausdruck und der Verlauf der Handlung könnte all jenen Mut machen, sexuelle Neigungen und Gelüste als selbstverständlich anzusehen und diese auch auszuleben, besonders aber, mit seinem Partner darüber zu reden. (...)
Ist das gesamte Thema zunächst auch sehr realitätsnah, driftet der Roman immer mehr in eine „Hollywood-Märchenwelt“ ab. Romantische Anleihen lassen die Vermutung zu, dass Sira Rabe die Rosamunde Pilcher der SM-Szene werden kann. Für SM-Einsteiger eignet sich das Buch allerdings hervorragend, werden doch einige Facetten der SM-Spielart geschildert und sehr authentisch beschrieben. Gegen Ende schreit die letzte Tagebucheintragung geradezu nach einem zweiten Teil. Wird dieser tatsächlich veröffentlicht, hoffe ich auf eine Art „Viola für Fortgeschrittene“. Insgesamt ein gelungener Roman, der unterhält.

Dark Spy
„So authentisch, dass man sich zwischen den Zeilen verlieren kann!“

Marquis Magazin
„Eine sehr klassische SM-Geschichte, die von Sira Rabe wortgewandt und gefühlvoll erzählt wird.“

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© Sira Rabe