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hair saloonLiebe ist eine zeitlose Macht, die einen glücklich oder unglücklich machen kann. Auf jeden Fall ist Liebe voller Spannung, wirbelt das Leben durcheinander und vollbringt Unerwartetes. So erleben es auch meine Protagonisten ...

Shades of Blue and darker

Shades of Blue and Darker

Erscheinungstermin: 23. August 2012, U-Line Erotika
Eine Sammlung der schönsten Kurzgeschichten von den Königinnen erotischer Liebesromane:
Sira Rabe, Eva Stern und Catherine Spanks.
Drei heiße und spannende Geschichten zum Spiel mit der Unterwerfung und Hingabe.

Kindle Ebook ASIN B0094K4N1O

Leseprobe: Die Last der Lust – Die Beichte shades-of-blue-and-darker.png
von Sira Rabe

«Du elender Bastard, bist du impotent? Mach mich los und gib’s mir!»
Ola! Ganz schön frech. Er legte sich neben sie, hielt ihren Kopf fest, knabberte an ihrem Ohrläppchen. «So gefällst du mir. Heiß und geil. Ich sollte dich knebeln, wenn du so unverschämte Sachen zu mir sagst.» Eine Weile gab er sich noch dem Spiel hin, sie zu narren, dann befreite er ihre Beine von der Fessel.Sofort trat sie wütend nach ihm. «Bilde dir nur nicht ein, jetzt noch zu mir kommen! Das hättest du dir eher überlegen müssen.»
Ob sie das ernst meinte, war nicht klar. Zumindest versuchte sie ihrer Stimme den Ausdruck der Ernsthaftigkeit zu verleihen.
Dominik lachte. «Glaubst du, du kannst das verhindern, Kratzbürste?»
Er überlegte. Natürlich könnte er sie wieder fesseln, aber viel besser würde ihm gefallen, wenn sie ihre Schenkel freiwillig für ihn öffnete, weil sie es gar nicht aushielt ohne Orgasmus, weil sie ihn brauchte, um ihre Gelüste zu befriedigen. Und schließlich wollte er ja auch auf Nummer Sicher gehen, dass sie wirklich wollte. Sex sollte niemals ein Zwang sein und niemand sollte auf die Idee kommen, jemand anderen ernsthaft besitzen zu wollen.
Dominik verhielt sich so ruhig, dass Clara auf einmal verunsichert fragte: «Bist du noch da?»
«Ja, mein Herz. Ich warte.»
«Worauf?»
«Dass du gehorsam bist und deine Schenkel für mich spreizt.»
Er hatte ganz leise und ruhig gesprochen. Claras Lippen öffneten sich zum Widerspruch, als wolle sie ihm entgegenschmettern, darauf könne er warten, bis er schwarz würde. Gewundert hätte es ihn nicht. Ihr Verhalten war auf einmal ganz anders als sonst, in dieser außergewöhnlichen Situation. Viel frecher und unberechenbarer als sonst. Fast ein wenig zickig, was sonst nicht ihre Art war. Er wäre über einen solchen Widerspruch nicht einmal verärgert gewesen, sondern hätte gewartet, ob sie es sich nicht doch noch anders überlegte. Doch plötzlich schloss sie ihren Mund wieder, gab ein unterdrücktes Seufzen von sich, zog ihre Beine ein wenig an und spreizte sie. Ihr Schoß glänzte von ihrem Saft.
«Mehr», forderte Dominik mit rauer Stimme. «Noch mehr.»
Clara stöhnte lüstern auf und gehorchte.
«Komm endlich!»
Sie zerrte an ihren Handfesseln und bäumte sich auf.
«Und jetzt heb deine Beine hoch.»
Clara hob ihren Kopf, als versuche sie, ihn durch die Augenmaske hindurch zu sehen. Dann sank ihr Kopf zurück und sie reckte ihre Beine in die Luft, so hoch sie konnte.

© Sira Rabe